Das traditionellen „Bienenwecken“ für ein gutes Bienenjahr

Eine alte österreichische Tradition haben wir für uns Nordlichter nun nach Kappeln geholt.
Das „Bienenwecken“ läutet den Beginn des Bienenjahres ein. Dafür wird mit Schlüsseln und Stöckern auf die Beuten geklopft, um die Bienen zu wecken. Das haben wir nicht gemacht, denn bei uns ist es noch viel zu kalt und unsere Bienen sollen gerne noch ein wenig warten, ehe sie sich herauswagen. Aber wir haben auf Plattdeutsch für unsere Nordbienen den Segensspruch aufgesagt und dabei kräftig geräuchert! Eine Zeremonie, die Glück und Segen und eine gute Honigernte bringen soll.

Wir sind gespannt 😉

Es war seit Langem der erste gemeinschaftliche Besuch bei den Bienen, denn lange war alles von Eis und Schnee bedeckt. Beim Auffüllen des Wintervorrats haben wir feststellen müssen, dass unser „Supervolk“ es nicht durch den Winter geschafft hat. Die Sichtung des Bodeneinschubs versprach nichts Gutes und die Untersuchung unter dem Binokular ergab eindeutig: Varroa!

Ein trauriger Anblick war das für uns alle und nun wissen wir, wovon Imker reden, wenn es um Varroa geht. Auch solche Erfahrungen gehören zum Imkerleben.



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